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Zwei Altäre. in der Fränkischen Schweiz.

Katholische Autobahnkirche St. Thomas von Aquin Trockau

A9 München - Berlin

Die Autobahnkirche St. Thomas von Aquin befindet sich an der Abfahrt Trockau (Nr. 43). Sie steht ca. 400 Meter von der Ausfahrt entfernt auf dem höchsten Punkt der Ortschaft Trockau.

 

Google Maps-Link: 49.824167 11.495278

Anfahrt

Die Autobahnkirche ist aus beiden Fahrtrichtungen zu erreichen. Sie ist sowohl in Richtung München als auch in Richtung Berlin auf der Autobahn ausgeschildert. Der Kirchturm ist bereits von weitem zu sehen.

Öffnungszeiten

Das ganze Jahr über von 8.00 - 20.00 Uhr offen. 

Parkmöglichkeiten
Für Pkw stehen in der Nähe der Kirche genügend Parkplätze zur Verfügung. Busse können unterhalb der Kirche – in ca. 100 Meter Entfernung – parken. Lkw parken auf dem Pendlerparkplatz 300 Meter von der Kirche entfernt. Unterhalb der Aussegnungshalle kann ein öffentliches WC genutzt werden.

Erreichbarkeit ohne Auto
Fußgänger und Radfahrer erreichen die Kirche über die Dorfstraßen.

Barrierefreiheit
Rollstuhlfahrer und gehbehinderte Menschen gelangen über ebenerdige Zuwege und Eingänge problemlos in die Kirche.

Kontaktdaten

Pfarrgemeinde St. Thomas Trockau Pfarrer Josef Hell Marktplatz 1 91257  Trockau Telefon: 09246 264 Telefax: 09246 980700 Webseite: www.autobahnkirche-trockau.de

Offen für Ökumene

Entstehungsgeschichte

Die St. Thomas-Kirche wurde im Jahre 1950 am höchsten Punkt des Ortes erbaut und dient als katholische Pfarrkirche. Sie liegt nur 400 Meter von der Autobahn A9 entfernt – die sehr unfallträchtig ist. Erholungspausen, Besinnung und Entspannung für die Fahrer sind deshalb besonders nötig. So beschloss man, die Kirche auch als Autobahnkirche zu nutzen. Die St. Thomas-Kirche wurde also im Juli 2010 zur Autobahnkirche erklärt und im Dezember 2010 offiziell eröffnet. Die katholische Kirche ist offen für gelebte Ökumene.

Ein hoch erhobenes Christuskind

Architektur und Kunst

Man betritt die Kirche durch einen runden Vorbau, die frühere Taufkapelle. Hier ist ein Andachts- und Meditationsraum untergebracht, hier steht auch die vom Bamberger Künstler Albert Ultsch geschaffene Figur des Christophorus, der Schutzpatron der Reisenden.

Der Kirchenraum wirkt weit. Er wird gegliedert durch tragende Säulen aus Ziegeln. Die Wände sind verputzt. Der große Altarbereich wird beherrscht von der Darstellung des Gekreuzigten über der Reihe der Jünger. Das Kreuz ist von dem leuchtenden kreisrunden Fenster wie von einem Heiligenschein umgeben, anbetende Engel fliegen darauf zu. Zusätzlich zum Hochaltar mit dem Tabernakel steht im Altarbereich ein Volksaltar. Sein Unterbau zeigt im Relief die Fußwaschung Petri durch Jesus.

Am Ambo, dem Redepult, erkennt man einen Engel. Er hält der Gemeinde die aufgeschlagene Bibel entgegen. Im Nebenaltar steht eine Marienstatue in ungewohnter Form: Die junge Mutter hebt ihr Kind weit empor.

Die Fenster im Schiff zeigen die Bistumsheiligen Kaiser Heinrich und Kaiserin Kunigunde, in der Mitte den Kirchenpatron, den großen Kirchenlehrer Thomas von Aquin, die heilige Elisabeth und Bruder Konrad.

Auf der Südseite befindet sich ein Seitenschiff: die Gedächtniskapelle. Hier ist in Buntkeramik der Kreuzweg angebracht, er wurde geschaffen vom Künstler Julius Selenka aus Dillingen. Über dem Altar der Kapelle ist im Glasfenster eine Pieta zu sehen.

Ein Schloss und ein Bierweg

Umgebung

Wer nicht nur die Kirche besuchen, sondern sich länger aufhalten will, der findet in Trockau und in der Fränkischen Schweiz vielfältige Angebote. In Trockau gibt es ein umfangreiches Gastronomie- und Pensionsangebot mit moderaten Preisen, außerdem ein Schloss der freiherrlichen Familie Groß von Trockau. In unmittelbarer Nähe der Kirche verläuft der "fränkische Bierweg", der zu den vier im Umkreis von vier Kilometern liegenden Kleinbrauereien führt.