Begegnung. westlich der Mosel.

Ökumenische Autobahn- und Radwegekirche St. Paul Wittlich

A1 Koblenz - Saarbrücken

Die Autobahnkirche liegt an der Anschlussstelle Wittlich-Mitte (Nr. 125) unweit des Autobahnkreuzes Wittlich.

 

Google Maps-Link: 49.977778 6.925833

Anfahrt

Sowohl in Richtung Koblenz als auch in Richtung Saarbrücken verlassen Sie die Autobahn an der Ausfahrt Wittlich-Mitte. Die Autobahnkirche wird rechtzeitig angekündigt. Nach der Ausfahrt links in Richtung Bernkastel-Kues über einen sich anschließenden Kreisverkehr: dritte Ausfahrt. Auch hier ist die Zufahrt ausgeschildert.

Öffnungszeiten

April - Oktober 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr
November - März 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr 

Gottesdienstzeiten

Gottesdienst sonntags 10.30 Uhr und 19.00 Uhr, freitags 19.00 Uhr 

Ökumenische Autobahn- und Radwegekirche St. Paul Wittlich

Parkmöglichkeiten
Vor der Autobahnkirche befindet sich ein Parkplatz mit ausreichend Parkmöglichkeiten für Pkw, Busse und Lkw.

Erreichbarkeit ohne Auto
Der nächste Ort Wittlich-Wengerohr ist nur etwa einen Kilometer entfernt. Auf Rad- und Fußwegen können Fußgänger und Radfahrer die Autobahnkirche bequem erreichen. Wenige 100 m entfernt verläuft der viel befahrene Mosel-Maare-Radweg.

Barrierefreiheit
Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte gelangen über ebenerdige Eingänge problemlos in die Kirche. 

Kontaktdaten

Förderverein Autobahnkirche St. Paul Wittlich e.V. Wolfram Viertelhaus St.-Rochus-Siedlung 3 54516  Wittlich Telefon: 06571 4424 Webseite: www.autobahnkirche-stpaul.de

Von der Kloster- zur Autobahnkirche

Entstehungsgeschichte

Die Autobahnkirche St. Paul war die Kirche des benachbarten ehemaligen Steyler Klosters St. Paul. Es fällt durch seine Bauweise und den hellen Anstrich sofort ins Auge. Seit 1922 waren die Steyler Missionare in St. Paul und erbauten 1925 das Kloster. 1969 wurde die Kirche errichtet. 2004 beschloss der Orden, das Kloster aufzugeben. 2007 erwarb die Hofgut "Stift Kloster Machern" AG das gesamte Gelände einschließlich der Kirche. Inzwischen ist die Immobiliengesellschaft St. Paul Eigentümerin.

Um die Kirche als Gotteshaus zu erhalten und wegen der Nähe zur Autobahn wurde 2009 ein Förderverein gegründet, der es sich zur Aufgabe machte, die Anerkennung von St. Paul als Autobahnkirche zu erreichen. Zweck des Fördervereins ist es auch, durch gemeinsame Gottesdienste den Gedanken der Ökumene zwischen katholischen und evangelischen Christen zu vertiefen und zu fördern. Seit März 2010 liegt die Anerkennung von St. Paul als Autobahnkirche vor. So kann die Kirche von St. Paul den Menschen, die unterwegs sind, der Begegnung mit Gott, der Ruhe, Rast und Einkehr dienen. Sie steht auch für Gottesdienste und andere dem Geist eines Gotteshauses entsprechende Veranstaltungen zur Verfügung.

Zeitgenössische Kunst auf quadratischem Grundriss

Architektur und Kunst

Geplant wurde die Kirche in St. Paul von dem Trierer Architekten Peter van Stipelen. Er entwarf auf nahezu quadratischem Grundriss einen harmonischen Bau mit einer Außenfassade aus dem heimischen Baustoff Schiefer und einem zeltförmigen Dach mit einem Dachreiter in der Mitte. Die Seitenwände sind im Innern mit rötlich-braunen Klinkern verkleidet. Die Decke ist der Dachform folgend mit Holz vertäfelt. Den Kernbau umgibt an drei Seiten ein eingeschossiger Bau, der zum Teil noch zum Kirchenraum gehört, aber überwiegend eine offene Vorhalle, die Sakristei und Nebenräume umfasst. Den Innenraum der Kirche bestimmen vier Elemente: die Altarinsel in der Mitte des Raumes, die Stirnwand mit einem imposanten Gemälde, die Empore mit Orgel und der von drei Seiten zur Mitte hin abfallende Marmorboden; auf ihm steht das Kirchengestühl. Der Raum fasst über 200 Menschen.

Das Kreuz über dem Altar, die Gemälde auf der Stirnwand und an den Seitenwänden und der Kreuzweg sind Werke des Trierer Malers und Grafikers Werner Persy. Er hat in vielen sakralen und profanen Gebäuden im In- und Ausland gearbeitet und auch durch Ausstellungen über die Region Trier hinaus Bekanntheit erworben. Das große auf Klinker gemalte Kunstwerk an der Stirnseite bezieht den Priestersitz und den Tabernakel ein. Es zeigt in grünen, blauen, weißen und gelblich-bräunlichen Farbtönen Szenen aus dem Leben des Apostels Paulus. Im Zentrum steht der Geist Gottes, der über den schreibenden Paulus seine Fülle ausgießt. An den Seitenwänden hat der Künstler drei bedeutende Persönlichkeiten des Steyler Missionsordens dargestellt.

In der schönen Eifel

Umgebung

Die Autobahnkirche liegt in der Südeifel etwa 10 km von der Mosel entfernt. Sie ist erbaut auf einer kleinen Anhöhe am Rande eines Wäldchens inmitten des Wittlicher Tals. Wittlich selbst lohnt eine Besichtigung und die Ferienregion Moseleifel bietet viele schön Ausflugsziele.

Veranstaltungen

Termine

Eine Religion am Ende? - Islam zwischen Radikalisierung und Rückzug 12. Januar 2019, 18.00 Uhr Der Islam scheint selbstbewusst zu expandieren. Doch das Gegenteil ist der Fall: Das gegenwärtige Szenario ist Symptom einer weltweiten tiefen Krise des Islams. Der Referent, Dr. Michael Blume, ist als Referatsleiter im Staatsministerium Baden-Württemberg zuständig für die nichtchristlichen Religionen und Minderheiten. Er ist mit einer Muslimin verheiratet und war Gründungsvorsitzender der Christlich-Islamischen Gesellschaft (CIG) Region Stuttgart e.V.  Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten. 

Lasst und Menschen machen... 16. Februar 2019, 18.00 Uhr Mit Genscheren sind Eingriffe in das Genom möglich, in der Petrischale lassen sich Embryonen untersuchen und auch Kopftransplantationen sind keine bloßen Fantasien mehr. Was heißt das für das Zusammenleben der Menschen? Wie sieht eine christliche Perspektive aus? Der Referent, Thomas Weißer, ist Professor für Theologische Ethik an der Universität Bamberg. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.   

Nachhaltige Entwicklung - Ethisches Prinzip und politische Strategie 16. März 2019, 18.00 Uhr Der Mensch schafft durch sein Handeln Risiken, die das Leben auf dem Planeten grundlegend verändern und das Überleben selbst gefährden können. Das Konzept der Nachhaltigkeit analysiert diese Entwicklungen und fragt nach den ethischen Grundlagen nachhaltiger Politik. Wie stehen persönliches Handeln, gesellschaftliche Verhältnisse und eine Politik der Nachhaltigkeit zueinander? Der Referent, Dr. Albert Statz, war viele Jahre Dozent an der Freien Universität Berlin. Als Referatsleiter im Bundesumweltministerium war er zuständig für die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.