Schutz. in Schwaben.

Katholische Autobahnkirche Maria Schutz der Reisenden Adelsried

A8 Stuttgart - München

Die Autobahnkirche liegt zwischen der Anschlussstelle Zusmarshausen und dem Kreuz Augsburg-West an der Ausfahrt Adelsried (Nr. 71).

 

Google Maps-Link: 48.416111 10.724167

Anfahrt

Die Autobahnkirche ist aus beiden Fahrtrichtungen zu erreichen. In Fahrtrichtung München schließt sich die Autobahnkirche unmittelbar an die Ausfahrt an. In Fahrtrichtung Stuttgart unterqueren Sie die Autobahn auf der Landstraße nach links. Die Autobahnkirche wird aus beiden Fahrtrichtungen auf separaten Schildern bei 1500 und 500 m angekündigt.

Öffnungszeiten

Das ganze Jahr über Tag und Nacht offen.

Gottesdienstzeiten

Sonn- und feiertags um 8.00, 10.00 und 18.00 Uhr.

Katholische Autobahnkirche Adelsried

Parkmöglichkeiten
Vor der Autobahnkirche befindet sich ein breit angelegter Parkplatz mit ausreichend Parkmöglichkeiten für Pkw, Busse und Lkw.

Erreichbarkeit ohne Auto
Der nächste Ort Adelsried ist nur etwa 2 km entfernt. Auf Fuß- und Radwegen können Fußgänger und Radfahrer die Autobahnkirche bequem erreichen.

Barrierefreiheit
Der Weg zur Kirche ist leicht ansteigend. Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte gelangen jedoch über ebenerdige Eingänge problemlos in die Kirche.

Kontaktdaten

Kurator der Autobahnkirche P. Dr. Wolfram Hoyer OP Hl.-Kreuz-Straße 3 86152  Augsburg Telefon: 0821 329050 (vormittags) Telefax: 0821 511258 Webseite: www.autobahnkirche.org

Die erste Autobahnkirche in Deutschland

Entstehungsgeschichte

Die Autobahnkirche Adelsried ist in Deutschland die älteste Autobahnkirche. Sie wurde am 12. Oktober 1958 eingeweiht. Der Augsburger Papierfabrikant Georg Haindl stiftete die Kirche, um die Reisenden an Gott zu erinnern. Ihren Namen "Maria, Schutz der Reisenden" verdankt sie einer Überlieferung aus dem Matthäusevangelium 2, 19-23: Jesus, Maria und Josef kehren nach langer, beschwerlicher Reise aus Ägypten in ihre Heimat zurück. Durch alle Gefährdung und Unsicherheit hat Gott sie dabei begleitet und sicher an ihr Ziel geführt.

Autos zu Füßen des Heilands

Architektur und Kunst

Der Architekt Diplom-Ingenieur Raimund Freiherr von Doblhoff hat sich 1958 die erste Autobahnkirche des Landes als "Hafen vertrauter Stille" vorgestellt: "Zu Füßen des Heilands am Kreuze fahren in der Ferne die Autos." Der rechteckige Grundriss der Kirche, 17 Meter lang und 14 Meter breit, entspricht im Maßstab exakt dem einer typisch bayerischen Dorfkirche. Die Architektur verbindet traditionelle und neue Elemente. Die Vorder- und Rückwände der Kirche bestehen fast nur aus Glas und wirken sehr licht und offen. Das breite Dach, eine Betonskelett-Konstruktion, vermittelt Geborgenheit und Schutz. Die einfache Bauweise lässt viel Raum und konzentriert sich auf das Wesentliche: das große Hängekreuz, den Tabernakel und den durch einen breiten Treppensockel erhöhten Altarbereich. Die Eingangsfront besteht weitgehend aus einer zweiteiligen Glasschiebetür, die sehr einladend wirkt und bei gut besuchten Gottesdiensten im Sommer weit geöffnet werden kann.

Das Kreuzbild über dem Altar zeigt den Gekreuzigten in einer Schlichtheit, die sich gut in die Einfachheit der gesamten Kirche einpasst. Gleichzeitig fällt es jedem Besucher unmittelbar ins Auge und überragt den Raum. Vor dem Tabernakel bezeugen die  Opferlichter die Zwiesprache der Reisenden mit Gott.

In einer Nische der Außenwand weist eine kleine Skulptur der reisenden Heiligen Familie auf die Geschichte von "Maria, Schutz der Reisenden" hin.

 

Park und Naturpark

Umgebung

Die Autobahnkirche liegt westlich von Augsburg im Naturpark ´Westliche Wälder´. Vom Parkplatz führen ein paar Schritte durch einen kleinen Park mit Bäumen, Blumen, einem Brunnen und einem kleinen Teich zur Kirche hin.