Zwischen Frankenwald. und Fichtelgebirge.

Katholische Autobahnkirche St. Christophorus Himmelkron

A9 Berlin - München

Die Autobahnkirche liegt zwischen dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach und der Anschlussstelle Marktschorgast an der Ausfahrt Bad Berneck/Himmelkron (Nr. 39). Hier kreuzt auch die B 303 (Europastraße 48), die durch das Fichtelgebirge in Richtung Prag nach Tschechien führt.

 

Google Maps-Link: 50.058611 11.606111

Anfahrt

Sowohl in Richtung Berlin, als auch in Richtung München ist die Kirche ausgeschildert. Zusätzlich gibt es Schilder auf der B 303.

Öffnungszeiten

Das ganze Jahr über von 8.00 - 20.00 Uhr offen. 

Gottesdienstzeiten

Jeden Sonntag 10.30 Uhr Gottesdienst.
Donnerstags (außer feiertags) 18.00 Uhr Gottesdienst, anschließend Beicht- und Gesprächsgelegenheit.

Katholische Autobahnkirche St. Christophorus Himmelkron

Besucher-Informationen
Die Werktagskapelle erlaubt Eucharistiefeiern für kleinere Gruppen. Führungen sind nach Voranmeldung möglich.

Parkmöglichkeiten
Die Autobahnkirche ist über eine kurze Zufahrt zu erreichen. Im südlichen Teil der Anlage wurden in ausreichender Zahl Parkplätze für Pkw und Busse geschaffen. Lkw können auf den Parkplätzen der beiden Rasthäuser Gasthaus Opel und Frankenfarm direkt neben der Autobahnkirche parken.

Erreichbarkeit ohne Auto
Radfahrer und Fußgänger gelangen vom Ort Himmelkron aus direkt zur Autobahnkirche.

Barrierefreiheit
Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte gelangen über ebenerdige Zuwege und Eingänge problemlos in die Kirche.

Kontaktdaten

Autobahnkirche Himmelkron Bernecker Straße 27 95502  Himmelkron
Pfarrer Michal Osak
Hauptstraße 26 95364  Ludwigschorgast Telefon: 09227 6442
Ansprechpartner für Besucher und Reisegruppen Täglich von 8.00 bis 20.00 Uhr erreichbar. Telefon: 09227 902030 Telefax: 09227 902031
Webseite: www.autobahnkirche-himmelkron.de

Begünstigt durch die Einheit

Entstehungsgeschichte

Im Jahre 1989 stimmte die Erzdiözese Bamberg der Filialgemeinde Himmelkron einem Kirchenneubau zu. Der damalige Pfarrer, Karl-Heinz Weißer, hatte bereits viele Jahre zuvor die Idee für eine Kirche gehabt, die durch ihre Lage auch für Reisende auf der Autobahn interessant sein sollte. Der Beschluss war also auch ein wichtiger Schritt in Richtung Autobahnkirche. Begünstigt wurde gerade dieser Plan durch die Einheit Deutschlands, in deren Folge mehr Verkehr auf dieser Autobahn herrschen sollte. Nach langer Plan- und Bauzeit wurde die Kirche am 28. Juni 1998 auf den Namen St. Christophorus Himmelkron geweiht und steht heute gleichermaßen Gemeindemitgliedern und Reisenden offen.

Erde und Himmel verbinden sich

Architektur und Kunst

Die Autobahnkirche wurde nach den Plänen des Bamberger Diözesanbaumeisters Eugen Vonmetz errichtet, ihr Grundriss gleicht einem Tortenstück. Das Gebäude beherbergt neben dem eigentlichen Kirchenraum, der für Gottesdienste ausgelegt ist, eine Werktagskapelle, einen Meditationsraum für stilles Gebet und eine Begegnungsstätte mit Saal, Gruppenräumen und Küche.

Das augenfälligste architektonische Merkmal ist der stark akzentuierte Glockenturm von 36 Metern Höhe. An diesen grenzt das Hauptgebäude, dessen Dachkonstruktion an eine Skischanze erinnert. Den Kirchenvorplatz schmückt ein ins Pflaster eingefügtes Wegebild, das eine Nachbildung des christlichen Labyrinths aus der Kathedrale von Chartres zeigt.

Das zweiflügelige Portal der Kirche mit seiner bunten Komposition von Farbflächen und Buchstaben wurde von Professor Gerhard Böhm entworfen und in Zusammenarbeit mit dem Emailkünstler Peter Luban angefertigt. Es zeigt den Namen des Kirchenpatrons: CHRISTOPHORUS. Durch das Portal gelangt der Besucher in einen breiten umlaufenden Flur, der als beruhigende Vorzone zum Abschalten und Umschalten gedacht ist und die einzelnen Andachts- und Funktionsräume erschließt.

Der große Kirchenraum ist das Zentrum des Gebäudes. Seine aufstrebende Holzdecke, die nach außen geneigte konvexe Altarwand und das von oben einfallende Licht geben dem Raum eine erhabene Atmosphäre. Ein Besucher der Autobahnkirche hielt im Anliegenbuch fest: "Mein Blick gleitet an dieser aufstrebenden Holzdecke entlang und verliert sich in das von oben hereinkommende Licht. Erde und Himmel verbinden sich."

Besonders auffallend in dem sonst eher schlicht gehaltenen Kirchenraum ist das farbkräftige Altarbild. Es ist ein Werk des Himmelkroner Malers Prof. Gerhard Böhm. Wer das Altarbild verstehen will, dem öffnen sich dazu zwei Wege: Er kann das Bild anschauen und er kann in das Bild hineinschauen. Wer das Bild anschaut, kann ein Leben wie das des Christophorus entdecken. Er hatte sich zum Bösen gewandt, kehrte jedoch um, starb für Jesus den Märtyrer-Tod und gewann ein Leben bei Gott. Wer jedoch in das Bild hineinschaut, kann zu sich selbst finden, sich Fragen stellen und zu dem Ziel kommen, dass wir zu einem Leben mit Christus berufen sind.

 

Begegnungsstätte inklusive

Umgebung

Die Autobahnkirche liegt zwischen Frankenwald und Fichtelgebirge, am Ortseingang von Himmelkron. Als nächste größere Stadt ist Bayreuth etwa 20 km entfernt. Zum Areal der Autobahnkirche gehört eine Begegnungsstätte mit einem Saal, Gruppenraum und Küche Der Saal bietet Platz für Reisegruppen und Veranstaltungen, die Küche kann dann Getränke und Kuchen anbieten. Sanitäre Anlagen sind vorhanden. Wer sich nach dem Besuch der Autobahnkirche noch stärken möchte, kann das in einer der zahlreichen Gaststätten auf dem Autohof tun.

Veranstaltungen

Termine

Meditation für Autofahrer Meditationsraum mittwochs, 19.00 Uhr 

Ökumenisches Taizé-Gebet Singen für den Frieden mit Liedern aus Taizé 1. Montag im Monat, 19.00 Uhr