| 23. Evangelische Autobahn- und Gemeindekirche St. Benedikt, Hohenwarsleben |
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| Autobahnkirche Sankt Benedikt, Hohenwarsleben, an der BAB Hannover-Berlin, Ausfahrt Irxleben/Hohenwarsleben |
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| Die Autobahnkirche ist aus beiden Fahrtrichtungen zu erreichen und liegt in Fahrtrichtung Magdeburg gesehen vor dem Autobahnkreuz A 2/A 14. Die Kirche steht in dem kleinen Ort Hohenwarsleben. Sie ist durch Vorwegweiser in beiden Fahrtrichtungen gut ausgeschildert. Nach der Abfahrt folgen Sie den innerörtlichen Hinweisen. |
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| Die Autobahn- und Gemeindekirche liegt an der A 2 Braunschweig-Magdeburg, zwischen den Anschlussstellen Bornstedt und dem Autobahnkreuz Magdeburg, an der Abfahrt Irxleben/Hohenwarsleben (Nr. 67). |
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| An der Kirche stehen Parkplätze für Pkw zur Verfügung. Busse und Lkw können am Autohof LOMO abgestellt werden. Von dort sind es etwa fünf Minuten zu Fuß bis zur Kirche. |
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| Durch ihre Eigenschaft als Gemeindekirche können auch Fußgänger und Radfahrer die Autobahnkirche problemlos erreichen. |
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| Der Weg ins Kircheninnere führt über einige Stufen, so dass Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte die Kirche nicht ohne Hilfestellung erreichen können. |
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| Direkt an der Autobahnabfahrt liegt neben einem komplexen Autohof ein Einkaufspark mit einem reichhaltigen Einkaufs- und Restaurantangebot. Hier lassen sich außerdem Übernachtungsmöglichkeiten finden. Von der Autobahnkirche sind es zudem nur etwa 13 km bis zur Landeshauptstadt Magdeburg. |
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| Die romanische Dorfkirche in der Magdeburger Börde ist die erste Autobahnkirche in Sachsen-Anhalt und dient in erster Linie als Gemeindekirche. Ihre Entstehungsgeschichte geht bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1978 wurde die Kirche wegen Einsturzgefahr baupolizeilich gesperrt. Zu diesem Zeitpunkt waren die beim letzten Umbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts verwendeten Holzbalken so stark geschädigt, dass der Dachstuhl einzustürzen drohte. Die Gemeinde musste die Kirche dem Verfall überlassen, konnte jedoch das gesamte Inventar sowie die Orgelpfeifen retten. Zahlreiche Versuche, die langsam vom Efeu überwucherte Kirche und die stark geschädigte Bausubstanz zu retten, schlugen fehl, da sowohl Geld als auch Materialien fehlten. Anfang der 90er Jahre konnte dann zumindest die Turmhaube erneuert werden, doch ein Rückschlag folgte 1994, als der Dachstuhl der Vorhalle sowie Dachteile des westlichen Kirchenschiffs einstürzten. 1996 wurden im Rahmen des 22. "Evangelischen Kirchbautag" erste, konkrete Überlegungen angestellt, St. Benedikt zu retten. Knapp zwei Jahre später wurden spürbare Schritte deutlich, das Vorhaben Wirklichkeit werden zu lassen. Der Förderverein "Kirche Hohenwarsleben e.V." wurde gegründet. Gemeinsam mit der Kirchengemeinde wurden die historischen Kirchenbänke ausgelagert, das Efeu entfernt, das Gemäuer entrümpelt und Fördermittel beantragt. Am 24. Dezember 1998 konnte die Gemeinde nach 20 Jahren wieder ihren ersten Gottesdienst in der Kirche feiern. Da schon damals klar war, dass das Gebäude für die knapp 200 Mitglieder zählende Kirchengemeinde zu groß geworden war, wurde ein Nutzungskonzept erarbeitet. Dank zahlreicher Fördermittel und Spenden konnten 1998 die ersten Bauarbeiten begonnen werden. Zunächst wurden in einer ersten Bauphase Notsicherungsmaßnahmen getroffen. Nach weiterer, steter Suche nach Sponsoren, wurden in einem zweiten Bauabschnitt weitere Sanierungsarbeiten vorgenommen. So entstand u. a. auf der Empore ein beheizbarer Gemeinderaum, der durch eine Glaswand vom Kirchenschiff getrennt ist. Seit dem 21. September 2002 steht die Gemeindekirche nun nicht nur für regelmäßige Gottesdienste und kulturelle Zwecke Besuchern offen, sondern dient zudem als Autobahnkirche Menschen als Ort der Stille und Meditation, als Raum des Gebetes und der Zwiesprache mit Gott. |
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| Eine erstmalige urkundliche Erwähnung findet die Dorfkirche um 1199, dessen Patronat von alters her dem Kloster "Unser Lieben Frauen" zu Magdeburg oblag. Etwa aus dieser Zeit (1160) stammt das älteste Architekturteil, das sich eingemauert in der Ostwand befindet (in der Kunstgeschichte als "Würfelfries" bezeichnet). Um 1200 dürfte bereits das sieben Meter hohe Untergeschoss des Turmes gestanden haben. Schon um 1400 muss Abmessungen zufolge eine steinerne Kirche bestanden haben. In der Außenmauer eingefügt befindet sich auch ein spätgotisches Kreuzungsrelief mit Maria und Josef aus dem Jahre 1470/90. Die Sakramentsnische hinter dem Altar und der Altarblock (Mensa und Stipes) weisen daraufhin, dass die Kirche um 1500 in den jetzt vorhandenen Abmessungen da gewesen sein muss. Sie befinden sich an ihrem ursprünglichen Ort. Da die Kirche in den Zeiten des 30jährigen Krieges stark baufällig geworden ist, wurde sie gründlich erneuert. Der Turm wurde aufgestockt, die Außenwände der Kirche instandgesetzt, die Fenster vergrößert und anstelle des flachen Bogenabschlusses Rundbögen eingesetzt. Der heutige Baubefund kann somit etwa auf das Jahr 1664 datiert werden. |
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| Im Zuge der Innen- und Außensanierung wurden im Putz Sichtfenster angelegt, die einen Einblick in die historische Lage und Gestalt der ehemaligen Kirchenfenster geben. Andere Sichtfenster gestatten den Blick auf mittelalterliche Putzbefunde, die erst während der Baumaßnahmen entdeckt wurden. |
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| Die Besucher sind eingeladen in einem Anliegenbuch ihre Bitten, Wünsche und Fragen einzutragen. Die Kirchengemeinde wird die darin geäußerten Anliegen in den Gottesdiensten in ihre Gebete einfließen lassen. Da die Kirche auch für kulturelle Zwecke offen steht, finden regelmäßig Ausstellungen oder Konzerte statt. |
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| Die Kirche ist in den Sommermonaten tagsüber von 8.00 - 20.00 Uhr und in den Wintermonaten bis 16.00 Uhr geöffnet. In ihrer Eigenschaft als Gemeindekirche werden in dieser Autobahnkirche 14-tägig sonntags Gottesdienste der Gemeinde gefeiert. |
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Gemeindepädagoge Peter Herrfurth
Kirchplatz 1
39167 Niederndodeleben
Tel.: (03 92 04) 6 30 42
E-Mail: Peter.Herrfurth@e-plus-online.de
autobahnkirche@sankt-benedikt.de
Internet: www.sankt-benedikt.de
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